Australische Schule plant Informationsabend für Kryptowährungen

Die Beliebtheit von Bitcoin unter den Schülern einer australischen weiterführenden Schule hat die Bildungseinrichtung dazu bewogen, bald einen Informationsabend zum Thema Kryptowährungen abzuhalten. Das St. Laurence College in Brisbane hat den Eltern schriftlich mitgeteilt, einen „Lehrvortrag“ über digitale Währungen vorzuführen.

Krypto-Investitionen von Schülern zwingen Schule zu Informationsabend

Das St. Laurence College, eine weiterführende Schule in Brisbane, wird einen freiwilligen Informationsabend für Lehrkräfte und Schüler aus dem 11. und 12. Jahrgang abhalten. Dabei sollen die Schüler, Eltern und Lehrer über Kryptowährungen aufgeklärt werden.

In einer E-Mail der Schule hieß es:

„Während das St. Laurence College keinen offiziellen Standpunkt zu diesem Thema vertritt, fühlen wir uns dazu verpflichtet, die Jungs über diese Käufe zu informieren und zu warnen.“

Außerdem schrieb die Schule: „Der Vortrag wird sich mit den Besonderheiten von Kryptowährungen, der dahinter steckenden Technologie und einigen grundlegenden Informationen über die Verfassung des Marktes und darüber wie man seine Investitionen sichern kann, beschäftigen.“

Die Privatschule für Jungen, die bereits 1915 gegründet wurde, hat derzeit rund 1900 Schüler. Wie viele von ihnen Krypto-Investitionen getätigt haben, ist nicht klar. Zunächst sollte das Treffen am 2. Februar stattfinden. Nun wurde es jedoch auf ein ungewisses Datum verschoben.

Entscheidung der Schule wird begrüßt

Chrisann Lee, Professor für Wirtschaft und Buchhaltung der Queensland University of Technology, begrüßt die Entscheidung der Schule. Die Teenager würden mit Sicherheit von den Bildungsanstrengungen profitieren.

Dr. Lee erklärte, dass die meisten Schüler die „Grundlagen der Finanzkompetenzen wie die Finanzplanung und Zinskonzepte verinnerlicht hätten“, aber mit „schwierigeren Konzepten wie dem Investment“ Probleme hätten. Des Weiteren betonte er, dass Teenager über die Technologie informiert werden müssten. „Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können“, müssten die Schüler die „zugrunde liegende Anlange, in die sie sich einkaufen und die Technologie, die dies unterstützt“ verstehen. Dies trage auch zur Sicherheit dieser Kinder bei.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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