Wolf of Wall Street äußert sich über Bitcoin

Jordan Belfort, besser bekannt als Wolf of Wall Street, hat jetzt nach den negativen Kommentare von Jamie Dimons (CEO bei J.P. Morgan), ebenfalls seine Meinung über die Kryptowährung bekannt gegeben.

In einem Interview mit TheStreet pflichtete Belfort Dimon zunächst bei. „Ich denke nicht, dass es ein großartiges Model ist“, sagte er zu dem Reporter der Webseite. Er denke ähnlich wie Dimon, dass es sich bei Bitcoin um „Betrug“ handele.

Ironischerweise wurde Belfort selbst 1998 für seine Verwicklung in Wertpapierbetrügereien und Geldwäsche zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Danach schrieb er seine Memoiren (Wolf of Wall Street), welche später durch die Verfilmung mit Leonardo DiCaprio ein Welterfolg wurden.

Belfort denkt jedoch nicht, dass Kryptowährungen verschwinden werden. Er sagte:

„Ich sage nicht, Kryptowährungen wird es nicht geben – es wird eine geben – aber diese müsste von einer zentralen Regierung unterstützt werden.“

„Früher oder später wird eine Zentralbank oder ein Zusammenschluss eine eigene Kryptowährung veröffentlichen und diese wird sich halten“, erklärte er.

Er kritisierte außerdem die Cybersicherheit beim Handel mit Bitcoin. Des Weiteren halte er die Tatsache, dass ein Programm, anstatt einer zentralen Behörde oder Institution, neue Coins der Kryptowährung ausstellen könne, für bedenklich.

„Ich sage nicht, dass man Bitcoin kaufen oder nicht kaufen sollte. Aber was ich sage ist, dass ich persönlich für mich sehr, sehr vorsichtig sein würde, wenn ich viel Geld in etwas, das sehr schnell verschwinden könnte, anlegen würde“, erklärte er.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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