Supermarktkette Pick n Pay testet Bitcoin-Zahlungen

Pick n Pay, eine der größten Supermarktketten Südafrikas, hat sich dazu entschieden, Bitcoin-Zahlungen in ihrer Hauptgeschäftsstelle zu testen. Dabei wird der Einzelhändler von den Unternehmen Electrum und Luno unterstützt. Während Electrum die Plattform für die Zahlungen bietet, hat Luno die Infrastruktur dafür entwickelt.

Pick n Pay und Bitcoin-Zahlungen

Bei Pick n Pay handelt es sich um die zweitgrößte Supermarktkette Südafrikas. Nun sollen Kunden in ihrer Hauptgeschäftsstelle auch in Bitcoin zahlen können. Electrum, ein Zahlungsdienstanbieter, schrieb über die Zusammenarbeit: „Dies ist möglicherweise der erste Lebensmitteleinzelhändler und Electrum hat Pick n Pay dabei unterstützt, sodass Bitcoin-Zahlungen in der Filiale möglich sind.“

Es ist außerdem das erste Mal, dass Electrum eine Zahlungsdienstleistung für Bitcoin-Transaktionen anbietet.

Pick n Pay wurde bereits 1967 gegründet und beschäftigt mehr als 80.000 Mitarbeiter. In den Geschäftsstellen stehen Lebensmittel, Kleidung und andere allgemeine Handelswaren zum Kauf. Insgesamt hat die Kette über 1560 Filialen. Diese befinden sich nicht nur in Südafrika, sondern auch in Namibia, Botswana, Sambia, Mosambik, Mauritius, Swasiland und Lesotho. Dennoch werden Bitcoin-Zahlungen zunächst nur in der Filiale in Kapstadt möglich sein.

Jason Peisl, Führungskraft bei Pick n Pay, erklärte:

„Kryptowährungen und Bitcoin sind noch relativ neue Zahlungskonzepte. Dennoch wollen wir zeigen, wie solche Konzepte als alternative Zahlungsmöglichkeiten effektiv genutzt werden können.“

Kunden, die mit Bitcoin zahlen wollen, müssen sich eine Wallet-App herunterladen und einen QR-Code bei der Zahlung einscannen. Die Infrastruktur hinter diesem System wurde von der Bitcoin-Börse Luno entwickelt. Luno ist vor allem im Südosten Asiens und in Afrika stark vertreten.

Steigende Bitcoin-Akzeptanz in Südafrika

„Interesse und Akzeptanz von Bitcoin nehmen in Südafrika stark zu“, bemerkte Luno bereits im April. Dennoch werden rund 90% der Zahlungen in Bargeld getätigt.

Aktuell steht Südafrika auf dem vierten Platz für Suchanfragen zum Thema Bitcoin bei Google Trends. Nur in Nigeria, Bolivien und Ghana suchen noch mehr Menschen nach Kryptowährungen. Die meist verwendete Suchanfrage lautet: Bitcoin-Zahlungssystem.

Bereits im November des letzten Jahres veröffentlichte Luno eine Liste mit südafrikanischen Geschäften, bei denen man mit Bitcoin bezahlen kann. Die Bitcoin-Börse schrieb damals:

„Wir freuen uns sagen zu können, dass der Bitcoin-Markt in Südafrika floriert. Tausende Einzelhändler akzeptieren die Kryptowährung als Zahlungsmethode.“

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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