Russischer Minister: Kryptowährungen können „unmöglich ignoriert“ werden

Ein Minister der russischen Regierung sprach sich jetzt gegen ein Verbot von Kryptowährungen aus. Die Technologie könne „unmöglich ignoriert“ werden.

Mikhail Abyzov, welcher bereits 2012 zum Minister ernannt worden war, machte diese Aussagen während eines Interviews mit der RIA. In dem Interview erklärte er ebenfalls, dass er denkt, dass „eine Entscheidung schon sehr bald getroffen“ wird. Grund dafür sei auch die schnelle Entwicklung der Technologie.

Er forderte ebenfalls einen besonnen Umgang mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Abyzov sagte:

„Es ist wichtig, dass wir uns von dem Standpunkt der Verleugnung und des Verbots abwenden und stattdessen besonnen eine Regulierung für den Handel von Kryptowährungen schaffen. Ich denke, dass wir diese offiziell als Finanzinstrumente anerkennen sollten und vorsichtig damit umgehen sollten, damit kein übermäßiger Druck die Technologie selbst zerstört.“

Abyzov, welcher zuvor E4 (eines von Russlands größten Ingenieurunternehmen) geführt hatte, erklärte weiter, dass die Technologie auch in ihrer Entwicklung unterstützt werden sollte. Dies beinhalte seiner Meinung nach auch, die Entwicklung von Kryptowährungen und anderen Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain.

„Ich denke, dass die russische Technologiebranche viel Potential hat. Es soll im Format […] eines Kryptor oder wie andere neue Technologien aus dem Finanz- oder Nichtfinanzsektor umgesetzt werden- es ist schwierig vorherzusagen. Aber es ist notwendig, solche Initiativen zu unterstützen und zu entwickeln“, erklärte er gegenüber der RIA.

Abyzov reiht sich mit seiner Stellungnahme in die Aussagen von Mitgliedern der russischen Regierung über Kryptowährungen ein. In der jüngsten Vergangenheit hatten sich mehrere Minister positiv über Kryptowährungen geäußert. So hatte zum Beispiel der russische Finanzminister Anton Siluanov in der letzten Woche erklärt, dass es „sinnlos“ wäre, Kryptowährungen in dem Land zu verbieten.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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