US-Marine will 3D-Drucker mit Blockchain verbinden

Die US-Marine will das Potential der Blockchain nutzen, indem durch die Technologie mehr Sicherheit beim Herstellungsprozess geschaffen wird.

In einer Stellungnahme, die in der letzten Woche veröffentlicht wurde, hieß es, dass die Technologie während des Prozesses der additiven Herstellung angewendet werden soll. Dabei handele es sich vor allem um den 3D-Druck. Außerdem werde es dadurch möglich, „Daten sicher während des Herstellungsprozesses zu teilen“ und eine „wesentliche“ Ausstattung für ihre Einsatzkräfte zu schaffen.

Zunächst soll eine Versuchsreihe durch den Marine-Innovations-Beratungsausschuss (englisch: Naval Innovation Advisory Council, kurz NIAC) durchgeführt werden. Dabei soll im Laufe des Sommers eine Datenfreigabe zwischen den verschiedenen 3D-Drucker stattfinden.

Korvettenkapitän Jon McCarter schrieb in dem Blogpost der letzten Woche:

„Diesen Sommer wird der NIAC eine Serie von Tests mit der Blockchain-Technologie durchführen. Dabei werden nicht nur gesicherte Dateien zwischen 3D-Druckern geteilt, sondern auch die Sicherung des digitalen roten Fadens im Design und der Produktion garantiert.“

Die Verbindung der Blockchain und des 3D-Drucks sei „eine optimale Kombination“ schrieb McCarter. Außerdem können so neue Wege durch den Informationsaustausch eingegangen werden. Dieser Prozess stelle „das Fundament für weitere Initiativen zur Herstellung dar“.

Die Maßnahme ist die erste Zusammenarbeit der US-Marine mit der Blockchain-Technologie. Zuvor hatte sich nur das Verteidigungsministerium öffentlich über die Verwendung der Blockchain geäußert. Des Weiteren hatte sich vor Kurzem ein ehemaliger Beamter des Verteidigungsministeriums dafür ausgesprochen, dass die amerikanische Regierung eine aktivere Rolle im Umgang mit der Blockchain einnehmen solle, umso besser gegen Cyberangriffe ausgestattet zu sein.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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