EU bietet finanzielle Unterstützung zur Untersuchung der Blockchain-Überwachung

Mehrere Behörden innerhalb der EU und wissenschaftliche Mitarbeiter verschiedener Bildungsinstitutionen haben sich zusammengetan, um ein Projekt zur stärkeren Überwachung von Kryptowährungen ins Leben zu rufen.

Die Initiative hat von der Europäischen Union 5 Millionen Euro erhalten und trägt den Namen „Investigation of Transactions in Underground Markets“(kurz TITANIUM). Der Zusammenschluss soll in den kommenden drei Jahren Transkationen auf dem Schwarzmarkt untersuchen.

Zu den Mitgliedern zählen unter anderem Interpol, die Innenministerien Spaniens und Österreichs, die finnische Untersuchungsbehörde und das University College London.

Grund für die Zusammenarbeit soll die Welle der weltweiten Ransomware-Angriffe sein.

Auch wenn die Gruppe Zahlungen von Kryptowährungen verfolgen will, soll die Privatsphäre von Nutzern nicht darunter leiden.

Die finanzielle Unterstützung durch die EU ist nicht überraschend, da ähnliche Initiativen in Stellungnahmen bereits von Sprechern der Union bestätigt wurden.

So hatten sich im vergangenen Jahr sowohl der Europäische Rat als auch das Europäische Parlament für eine bessere Überwachung von Kryptowährungsnutzern eingesetzt.

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Image via Unsplash

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