Cameron preist Bitcoin an

Der ehemalige britische Premierminister David Cameron sprach sich für Bitcoin und die Blockchain aus. Berichten zufolge sagte er, dass sie Potential für die finanzielle Einbindung haben und für Transparenz der Regierungsarbeit sorgen könnten.

Cameron, welcher von 2010 bis 2016 als Premierminister arbeitete und dann infolge des Brexit-Votums sein Amt niederlegte, kommentierte Bitcoin während einer Eröffnung eines Bürogebäudes eines Blockchain-Unternehmens in London in dieser Woche. Nach Angaben von Business Insider, gab Cameron zu, dass er nicht viel über die Kryptowährung wisse, aber er anfinge zu glauben, dass die Technologie einen großen Einfluss, bis über den Finanzsektor hinaus und besonders auf öffentliche Dienste, haben könnte.

Er soll das folgende gesagt haben:

„Offensichtlich haben wir eine einzigartige Möglichkeit die Blockchain-Technologie zu nutzen, vor allem in Gebieten wie im Bankwesen und im Finanzwesen und im Versicherungswesen, aber ich denke, dass einige Technologien möglicherweise die öffentliche Anwendung verändern könnte.“

Außerdem wies Cameron auf das Potential der Technologie hin, Menschen ohne Zugang zu finanziellen Mitteln, die Möglichkeit zu geben „Eigentumsrechte zu haben und  Transaktionen auszuführen“. „Die Möglichkeiten – zum Beispiel im Überweisungsmarkt, einem großer Markt-  um Menschen zu helfen niedrigere Transaktionskosten zu zahlen und zu besseren Eigentumsrechten zu verhelfen, sind sehr groß“, sagte er.

Das Event war nicht die erste Begegnung zwischen der Blockchain und dem ehemaligen Premierminister. 2015 war das Startup eines der Unternehmen, welche das Vereinigte Königreich in der Fintechbranche während einer Handelsmission in Asien vertrat und welches  von Cameron geleitet wurde.

Seine Aussagen in dieser Woche belegen, dass er den Nutzen der Blockchain-Technologie begrüßen würde und dass sie zu mehr Transparenz der Regierungsarbeit führen könnte, welches eine Entwicklung zu mehr „Vertrauen in die Institutionen, die wir nutzen“, darstellen könnte.

„Ich denke, wie stehen am Rand einer sehr interessanten Entwicklung in all diesen Bereichen, welche für jemanden der im öffentlichen Leben steht, sehr interessant ist“, folgerte er.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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