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Apple interessiert sich für Peer-to-Peer Zahlungen

Apple meldet Patent über Peer-to-Peer Zahlungen an und scheint den Dienst in iMessage zu integrieren. Wie dieser P2P Service aussehen soll und warum Apple diesen Schritt gehen könnte, klären wir hier.

 

Apple muss feststellen, dass Bitcoin und alternative Methoden der Zahlungen sehr beliebt sind. In der Tat wächst die Anzahl der Menschen die Nicht-Banken-Methoden verwenden exponentiell und soll sich bis Ende 2016 verdoppeln. Digital-Währungen wie Bitcoin und Zahlungskonzepte, die von Unternehmen wie Facebook, WeChat und andere entwickelt wurden, gewinnen mit jeden Tag an Popularität. Alle diese Unternehmen versuchen, ihre Nutzer in ein Netzwerk von Menschen mit ihrem Zahlungsprozessor zu vereinen. Und warum sollten sie es nicht tun, wenn Millionen von Menschen bereits ihren Dienst nutzen?

In der Regel ist es schwer einen Gewinn mit Methoden wie dieser aufgrund der niedrigen Margen zu generieren. Trotzdem versucht Apple und andere Tech-Giganten ihre Demographie zu gewinnen, welche die gleichen Nutzer sind wie die ihrer Technologie. Peer-to-Peer Währungen wie Bitcoin werden oft von Menschen in der Altersgruppe 18-24 und 25-34-Jährigen eingesetzt. Dies ist das genaue demografische Ziel, dass Apple und Andere bereits als Kundenbasis haben. Quartz geht bei einer Patentanmeldung seitens Apple davon aus, dass Leute dazu veranlasst werden bei Apple Standorten offline oder online Geld auszugeben. Dort wird ein großer Teil umgesetzt und dort könnte auf Peer-to-Peer gesetzt werden um noch mehr Umsatz zu machen.

Das angemeldet Patent zeigt nicht nur, wie es in dem Messenger integriert ist, sondern auch mit E-Mail und dem Kalender funktioniert. Die Datei enthält eine Beschreibung, wie zwei iPhone-Nutzer den Zahlungsservice nutzen können. Ein Pop-up in der rechten oberen Ecke erscheint mit einer Zahlungsmethode bei einer Nachricht und es kann auch an mehr als einen Empfänger gezahlt werden. Das System ist nicht auf Apple-Pay bezogen, und ist differenziert durch „Telefonanruf, SMS Gespräche, E-Mail-Thread, Kalenderereignisse“ (Patent Memo).

 

Peer-to-Peer Zahlungen lieber dezentral?

Es ist schwer zu sagen, ob Apple in der Peer-to-Peer Zahlungswelt erfolgreich sein wird. Leider sind die Dienste wie Apple Pay vollständig zentralisiert und an eine Bank gebunden. Konto Sperrungen, Regeln, Vorschriften und Grenzwerte sind gegeben, da das Unternehmen zu 100% verantwortlich für das System ist. Dies ist der Hauptunterschied zwischen einem wahren Peer-to-Peer Protokoll wie Kryptowährungen, die nicht wie bei Apple eingefroren oder begrenzt werden können. Bitcoin ist ein dezentrales Netzwerk und weder im Besitz einer Person oder einer Organisation und wird auch weiterhin aufgrund dieser Faktoren wachsen. Beantragung dieses Patents zeigt wie zentralisiert Apple wirklich ist und dass es um Gewinne geht.

Englische Originalfassung

Image via flickr.com, Jason Howie, CC

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