Vergleich

Die 10 besten Krypto Broker

Ein Broker ist nicht dasselbe wie eine Börse, und der Unterschied kostet oder spart dir bares Geld. Wir haben zehn Anbieter danach bewertet, wie gut sie handeln lassen: Orderarten, Ausführung, tatsächliche Kosten und Regulierung.

Stand: August 2026 Lesezeit 13 Minuten Redaktion Coinwelt

Die kurze Antwort

Wer aktiv handelt, bekommt bei Bybit die tiefsten Orderbücher und das vollständigste Orderarsenal. Wer anfängt und deutschsprachig bedient werden will, ist bei Bitvavo richtig. eToro ist die einzige sinnvolle Wahl, wenn Krypto und Aktien im selben Depot liegen sollen, und die einzige mit funktionierendem Copy-Trading.

Broker oder Börse: Was ist der Unterschied?

Im Alltag werden beide Begriffe durcheinandergeworfen, weil die meisten Anbieter inzwischen beides sind. Für deine Kosten macht es trotzdem einen Unterschied, welches Modell im Hintergrund läuft.

BörseBroker
Wer ist dein Gegenüber?Ein anderer Nutzer im OrderbuchDer Anbieter selbst
Wie entsteht der Preis?Angebot und Nachfrage, öffentlich sichtbarDer Anbieter stellt ihn
Wo steckt die Marge?In einer ausgewiesenen GebührIm Spread, oft ohne separate Gebühr
OrderartenLimit, Stop, Stop-Limit und mehrHäufig nur Kauf und Verkauf
Gut geeignet fürGrößere Beträge, aktives HandelnEinfachheit, kleine regelmäßige Käufe

Die Faustregel aus dem Test: Bis etwa 500 Euro pro Kauf fällt der Unterschied kaum ins Gewicht. Die Bequemlichkeit des Brokers wiegt schwerer. Darüber lohnt es sich, im Orderbuch zu handeln, weil ein halbes Prozent Spread bei 5.000 Euro schon 25 Euro sind. Eine dritte Kategorie sind CFD-Broker wie Plus500: Dort kaufst du überhaupt keine Coins, sondern setzt auf Kursbewegungen. Dazu weiter unten mehr.

Wenn dich vor allem der reine Handelsplatz interessiert, ist unser Vergleich der zehn besten Krypto-Börsen der passendere Einstieg.

Die zehn Broker im Überblick

Bewertet haben wir aus der Perspektive des aktiven Handels: Wie viele Orderarten gibt es, wie eng ist die Ausführung am angezeigten Kurs, was kostet ein Trade wirklich und wie belastbar ist die Regulierung. Das führt zu einer anderen Reihenfolge als in unserem Börsenvergleich, wo der bequeme Einstieg stärker zählt.

BrokerHandelskostenProdukteAndroidiOSStärke
1. Bybit0,15 – 0,25 %Spot und Derivate4,44,7Das beste Werkzeug für aktives Handeln
2. Bitvavo0,15 – 0,25 %nur Spot4,64,7Der beste Einstieg, vollständig auf Deutsch
3. eToro1 % je TradeSpot, CFDs, Aktien3,73,8Copy-Trading und Aktien im selben Depot
4. OKX0,20 – 0,35 %Spot und Derivate4,34,6Die größte Auswahl, wenn dir die Top 50 nicht reichen
5. Kraken0,25 – 0,40 % (Pro günstiger)Spot, Margin, Futures4,04,7Verlässlichkeit und die besten Steuerunterlagen
6. Crypto.com0,25 – 0,50 %Spot und Derivate4,44,6Handeln, verwahren und bezahlen in einer App
7. Plus5000 % Kommission, Kosten im Spreadausschließlich CFDs3,94,1CFD-Broker ohne Kauf echter Coins
8. Finstab 0,15 %nur Spot3,64,3Die niedrigste Grundgebühr im Vergleich
9. BLOX0,25 %nur Spot4,44,6Der einfachste Weg zur ersten Order
10. YouHodlerab 0,3 %Spot, Kredite, Zinskonten3,94,4Kredite und Zinsen statt Handel

App-Bewertungen sind gerundete Durchschnittswerte aus Play Store und App Store zum Redaktionsschluss. Gebühren gelten für kleine Volumina ohne Rabattstufen.

Die Broker im Einzelnen

1

Bybit

Das beste Werkzeug für aktives Handeln

9,4/10

Wer den Unterschied zwischen einer Stop-Limit- und einer Trailing-Stop-Order kennt und ihn auch nutzen will, findet bei Bybit das vollständigste Arsenal im Vergleich. Die Orderbücher sind tief genug, dass auch vierstellige Orders ohne nennenswerte Slippage durchgehen, und das Terminal bringt Chartanalyse mit, ohne dass man ein zweites Fenster braucht.

Handelskosten
0,15 – 0,25 %
Handelbare Werte
500+
Produkte
Spot und Derivate
App Android
4,4
App iOS
4,7
Aufsicht
MiCA-Zulassung für die EU

Spricht dafür

  • Größte Auswahl und tiefste Liquidität im Test
  • Vollständiges Orderarsenal inklusive Trailing Stop
  • Chartanalyse direkt im Terminal
  • Niedrige Gebühren auch ohne großes Volumen

Spricht dagegen

  • Für Einsteiger schlicht zu viel Oberfläche
  • Deutschsprachige Inhalte lückenhaft
  • Derivatehandel verleitet zu Hebeln, die man nicht braucht
Konditionen können sich ändern. Prüfe sie vor der Kontoeröffnung. Zu Bybit
2

Bitvavo

Der beste Einstieg, vollständig auf Deutsch

9,1/10

Bitvavo ist der Broker für alle, die ohne Umweg über englische Fachbegriffe anfangen wollen. Die Pro-Ansicht deckt Limit-, Stop- und Stop-Limit-Orders ab, was für Privatanleger in aller Regel reicht. Hebel und Derivate gibt es bewusst nicht. Angesichts der Zielgruppe werten wir das eher als Vorzug denn als Lücke.

Handelskosten
0,15 – 0,25 %
Handelbare Werte
425+
Produkte
nur Spot
App Android
4,6
App iOS
4,7
Aufsicht
MiCA-Lizenz (AFM), DNB-registriert

Spricht dafür

  • Durchgängig deutschsprachig, inklusive Support
  • Niedrige Gebühren ohne Volumenstaffel
  • Kostenlose SEPA-Ein- und Auszahlung
  • Ausführlicher Testbericht verfügbar

Spricht dagegen

  • Keine Derivate und kein Hebel
  • Chartwerkzeuge einfacher als bei Trading-Plattformen
  • Spread bei kleinen Altcoins spürbar
Konditionen können sich ändern. Prüfe sie vor der Kontoeröffnung. Zu Bitvavo
3

eToro

Copy-Trading und Aktien im selben Depot

8,6/10

eToro ist der einzige Anbieter im Vergleich, bei dem Krypto neben Aktien und ETFs in derselben Übersicht liegt, und der einzige mit funktionierendem Copy-Trading. Dass man die Strategie eines anderen Nutzers per Klick nachbilden kann, ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Der Preis ist der höchste im Feld, und wer nachbildet, sollte wissen, dass auch erfahrene Nutzer Verluste produzieren.

Handelskosten
1 % je Trade
Handelbare Werte
120+ Krypto, dazu Aktien und ETFs
Produkte
Spot, CFDs, Aktien
App Android
3,7
App iOS
3,8
Aufsicht
CySEC-reguliert, EU-Passport

Spricht dafür

  • Krypto, Aktien und ETFs in einem Konto
  • Copy-Trading als Alleinstellungsmerkmal
  • Demokonto ohne Einzahlung
  • Klar regulierter EU-Broker

Spricht dagegen

  • 1 % je Trade, deutlich über dem Feld
  • Auszahlungen in US-Dollar mit Gebühr
  • App-Bewertungen die schwächsten im Test
Konditionen können sich ändern. Prüfe sie vor der Kontoeröffnung. Zu eToro
4

OKX

Die größte Auswahl, wenn dir die Top 50 nicht reichen

8,9/10

OKX bedient beide Enden: eine reduzierte Kaufansicht für den schnellen Einstieg und ein Terminal, das mit den großen Trading-Plattformen mithält. Besonders stark ist der Anbieter bei jungen Projekten, die anderswo erst Monate später handelbar sind. Die Kehrseite bleibt die Sprachbarriere in den tieferen Menüs.

Handelskosten
0,20 – 0,35 %
Handelbare Werte
300+
Produkte
Spot und Derivate
App Android
4,3
App iOS
4,6
Aufsicht
EU-Einheit mit MiCA-Zulassung

Spricht dafür

  • Sehr breites Angebot, auch bei neuen Projekten
  • Zwei Oberflächen für unterschiedliche Erfahrungsstufen
  • Gebühren sinken schnell mit dem Volumen

Spricht dagegen

  • Teile der Oberfläche nur auf Englisch
  • Funktionsfülle überfordert am Anfang
  • Support im Test langsamer als bei EU-Anbietern
Konditionen können sich ändern. Prüfe sie vor der Kontoeröffnung. Zu OKX
5

Kraken

Verlässlichkeit und die besten Steuerunterlagen

8,7/10

Kraken handelt seit 2011 ohne größeren Sicherheitsvorfall. Das ist eine Aussage, die in diesem Markt Gewicht hat. Über Kraken Pro sinken die Gebühren deutlich unter die Standardsätze. Im Test überzeugten vor allem die Exportdateien: Keine andere Plattform liefert Unterlagen, mit denen die Steuererklärung so wenig Nacharbeit macht.

Handelskosten
0,25 – 0,40 % (Pro günstiger)
Handelbare Werte
320+
Produkte
Spot, Margin, Futures
App Android
4,0
App iOS
4,7
Aufsicht
EU-Tochter mit MiCA-Lizenz

Spricht dafür

  • Lange, unauffällige Sicherheitshistorie
  • Kraken Pro mit deutlich niedrigeren Gebühren
  • Beste Exportdateien für die Steuererklärung
  • Margin- und Futures-Handel verfügbar

Spricht dagegen

  • Standardgebühren über dem Feld
  • Einzahlung nur per Überweisung
  • Oberfläche nüchtern, Einstieg weniger geführt
Konditionen können sich ändern. Prüfe sie vor der Kontoeröffnung. Zu Kraken
6

Crypto.com

Handeln, verwahren und bezahlen in einer App

8,2/10

Der Reiz von Crypto.com liegt im geschlossenen Kreislauf: kaufen, halten, verzinsen und mit der Visa-Karte ausgeben, alles über ein Konto. Als reiner Broker betrachtet ist der Anbieter mittelmäßig. Die Gebühren in der einfachen Ansicht gehören zu den höheren, und die günstigeren Konditionen findet man erst in der Exchange-Oberfläche.

Handelskosten
0,25 – 0,50 %
Handelbare Werte
400+
Produkte
Spot und Derivate
App Android
4,4
App iOS
4,6
Aufsicht
EU-Zulassung vorhanden

Spricht dafür

  • Handel, Verwahrung und Bezahlkarte verzahnt
  • Über 400 handelbare Werte
  • Ausgereifte mobile Bedienung

Spricht dagegen

  • Hohe Gebühren in der Standardansicht
  • Zwei getrennte Oberflächen verwirren anfangs
  • Kartenvorteile an gesperrte Token gebunden
Konditionen können sich ändern. Prüfe sie vor der Kontoeröffnung. Zu Crypto.com
7

Plus500

CFD-Broker ohne Kauf echter Coins

7,8/10

Plus500 ist in diesem Vergleich der einzige reine CFD-Broker, und das verändert alles: Du erwirbst keine Kryptowährung, sondern einen Differenzkontrakt auf ihren Kurs. Abheben lässt sich nichts. Für kurzfristige Spekulation mit klarem Zeithorizont ist das ein etabliertes Werkzeug mit sauberer deutscher Regulierung. Für den Aufbau eines Bestands ist es das falsche Produkt.

Handelskosten
0 % Kommission, Kosten im Spread
Handelbare Werte
20+ als CFD
Produkte
ausschließlich CFDs
App Android
3,9
App iOS
4,1
Aufsicht
BaFin-Zulassung für Deutschland

Spricht dafür

  • In Deutschland zugelassen und beaufsichtigt
  • Keine Kommission, Kosten transparent im Spread
  • Demokonto zum risikofreien Testen
  • Übersichtliche, schnelle Plattform

Spricht dagegen

  • Kein Coin-Besitz, keine Auszahlung auf eine Wallet
  • Hebelprodukte mit erheblichem Verlustrisiko
  • Übernachtfinanzierung verteuert längeres Halten
  • Nur rund 20 Basiswerte
Konditionen können sich ändern. Prüfe sie vor der Kontoeröffnung. Zu Plus500
8

Finst

Die niedrigste Grundgebühr im Vergleich

8,3/10

Finst verlangt 0,15 Prozent, unabhängig vom Volumen und ohne Staffel. Für kleine Anleger, die keine Millionenumsätze vorweisen können, ist das der ehrlichste Preis im Test. Dazu kommen Auto-Invest und vorgefertigte Bündel. Wer erweiterte Orderarten sucht, wird hier allerdings nicht fündig.

Handelskosten
ab 0,15 %
Handelbare Werte
315+
Produkte
nur Spot
App Android
3,6
App iOS
4,3
Aufsicht
DNB-registriert, MiCA

Spricht dafür

  • Feste 0,15 % ohne Volumenstaffel
  • Auto-Invest und fertige Krypto-Bündel
  • Europäische Regulierung, Sitz in Amsterdam

Spricht dagegen

  • Keine fortgeschrittenen Orderarten
  • Junger Anbieter mit kurzer Historie
  • Schwächere App-Bewertungen
Konditionen können sich ändern. Prüfe sie vor der Kontoeröffnung. Zu Finst
9

BLOX

Der einfachste Weg zur ersten Order

7,9/10

BLOX ist streng genommen kein Broker für Trader, sondern eine Kauf-App. Es gibt keine Charts, keine Orderbücher und keine Fachbegriffe. Man wählt einen Betrag und kauft. Für den Einstieg ist das die niedrigste Hürde im gesamten Vergleich, für alles darüber hinaus zu wenig Werkzeug.

Handelskosten
0,25 %
Handelbare Werte
160+
Produkte
nur Spot
App Android
4,4
App iOS
4,6
Aufsicht
DNB-registriert

Spricht dafür

  • Denkbar einfache Bedienung
  • Sparpläne mit festem Rhythmus
  • Auszahlung auf eine persönliche IBAN

Spricht dagegen

  • Nur Marktorders möglich
  • 160 Werte, kleinste Auswahl unter den Spot-Anbietern
  • Kein Desktop-Terminal
Konditionen können sich ändern. Prüfe sie vor der Kontoeröffnung. Zu BLOX
10

YouHodler

Kredite und Zinsen statt Handel

7,5/10

YouHodler ist als Broker die schmalste Lösung im Feld, als Kreditplattform die interessanteste: Coins hinterlegen, Euro leihen, Position behalten. Die gebotenen Zinssätze liegen über dem Marktüblichen, was unmittelbar mit einem höheren Gegenparteirisiko einhergeht. Als Ergänzung sinnvoll, als einziger Broker nicht.

Handelskosten
ab 0,3 %
Handelbare Werte
50+
Produkte
Spot, Kredite, Zinskonten
App Android
3,9
App iOS
4,4
Aufsicht
Schweizer Anbieter, SFAA-Mitglied

Spricht dafür

  • Krypto-besicherte Kredite ohne Verkauf
  • Höhere Zinsen als bei klassischen Anbietern
  • Lange Marktpräsenz aus der Schweiz

Spricht dagegen

  • Nur rund 50 Werte
  • Erhöhtes Gegenparteirisiko
  • Kein vollwertiges Handelsterminal
Konditionen können sich ändern. Prüfe sie vor der Kontoeröffnung. Zu YouHodler

Was Handel wirklich kostet

Die ausgewiesene Gebühr ist bei fast allen Anbietern der kleinere Teil der Rechnung. Diese vier Posten bestimmen, was ein Trade am Ende kostet:

  • Kommission. Der Prozentsatz, der auf der Preisseite steht, zwischen 0,15 und 1 Prozent. Der einzige Posten, der leicht zu vergleichen ist.
  • Spread. Der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Bei Bitcoin auf einer liquiden Plattform vernachlässigbar, bei kleinen Altcoins schnell über einem Prozent, und nirgends ausgewiesen. Prüfe ihn, indem du dir für dieselbe Münze Kauf- und Verkaufskurs nebeneinander ansiehst.
  • Slippage. Die Differenz zwischen dem Kurs, den du siehst, und dem, zu dem ausgeführt wird. Hängt an der Tiefe des Orderbuchs und trifft vor allem größere Orders.
  • Übernachtfinanzierung. Nur bei Hebelprodukten und CFDs: eine tägliche Gebühr für das Halten der Position. Über Wochen wird daraus ein erheblicher Betrag. Das ist der Hauptgrund, warum CFDs für langfristiges Halten ungeeignet sind.

Ein Beispiel aus dem Test: Ein Kauf von 2.000 Euro Bitcoin kostet bei 0,25 Prozent Kommission fünf Euro. Derselbe Betrag in einem kleinen Altcoin mit 1,2 Prozent Spread kostet zusätzlich rund 24 Euro, die auf keiner Abrechnung als Gebühr erscheinen.

Regulierung und was sie schützt

Seit MiCA vollständig gilt, brauchen Krypto-Dienstleister eine Zulassung, um Kunden in der EU zu betreuen. Das bringt getrennte Verwahrung von Kundengeldern, Mindestanforderungen an Eigenkapital und einen geregelten Beschwerdeweg. Eine in einem EU-Land erteilte Lizenz gilt über den Passport auch in Deutschland.

Was Regulierung ausdrücklich nicht leistet: Sie schützt dich nicht vor Kursverlusten, und sie ersetzt keine Einlagensicherung. Die gesetzliche Sicherung von 100.000 Euro gilt für Bankguthaben, nicht für Kryptowährungen. Manche Anbieter werben mit eigenen Garantien. Das sind freiwillige Zusagen des Unternehmens, keine staatliche Absicherung.

Bei CFD-Brokern gilt zusätzlich: 74 bis 89 Prozent der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFDs Geld. Bei Plus500 liegt der veröffentlichte Wert bei 81 Prozent. Diese Zahl ist keine Formalie, sondern die ehrlichste Kennzahl der gesamten Produktkategorie.

Häufige Fragen

Was ist der beste Krypto-Broker für Anfänger?
Bitvavo, weil die gesamte Plattform inklusive Support auf Deutsch läuft, die SEPA-Einzahlung nichts kostet und der erste Kauf in wenigen Minuten erledigt ist. Wer noch weniger Oberfläche will, nimmt BLOX, zahlt dafür aber mit deutlich kleinerer Auswahl.
Was ist der Unterschied zwischen Spot-Handel und CFDs?
Beim Spot-Handel kaufst du die Kryptowährung tatsächlich und kannst sie auf eine eigene Wallet abheben. Bei einem CFD hältst du einen Vertrag über die Kursdifferenz. Es gibt keine Coins, nichts zum Abheben, dafür Hebel und laufende Finanzierungskosten. Für Vermögensaufbau ist Spot das richtige Produkt.
Brauche ich einen Broker mit Hebel?
Für den Aufbau eines Krypto-Bestands nicht. Ein Hebel vervielfacht Gewinne und Verluste gleichermaßen, und bei der Volatilität von Kryptowährungen reicht eine übliche Tagesbewegung, um eine gehebelte Position zu liquidieren. Die Statistik der CFD-Anbieter zeigt, wie das im Durchschnitt ausgeht.
Kann ich bei einem Broker Coins auf meine eigene Wallet abheben?
Bei allen Spot-Anbietern in diesem Vergleich ja. Bei Plus500 nicht, weil es dort keine Coins gibt, sondern nur Differenzkontrakte. Wenn dir Selbstverwahrung wichtig ist, ist das der entscheidende Filter.
Wie viele Broker-Konten brauche ich?
Eines reicht zum Anfangen. Ein zweites lohnt sich, wenn ein bestimmter Wert woanders nicht handelbar ist oder du Beträge nicht auf einer einzigen Plattform bündeln willst. Jedes weitere Konto bedeutet aber auch zusätzliche Unterlagen für die Steuererklärung.
Sind Gewinne beim Krypto-Broker steuerpflichtig?
Beim Spot-Handel gilt in Deutschland die einjährige Haltefrist: Danach sind Kursgewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften steuerfrei, davor ab der Freigrenze steuerpflichtig. Gewinne aus CFDs fallen dagegen unter die Kapitalertragsteuer und werden anders behandelt. Mehr dazu unter Krypto und Steuern.

Fazit

Die Wahl des Brokers hängt weniger am Anbieter als an dem, was du vorhast. Für aktives Handeln mit echten Werkzeugen führt kaum ein Weg an Bybit vorbei. Für den Einstieg in der eigenen Sprache ist Bitvavo die naheliegende Wahl. Für Krypto neben Aktien gibt es zu eToro keine echte Alternative. Man zahlt dafür den höchsten Preis im Feld.

Und eine Erkenntnis aus dem Test gilt unabhängig vom Anbieter: Die Kosten, die dich am Ende treffen, stehen selten in der Gebührentabelle. Sie stecken im Spread, in der Einzahlungsmethode und bei Hebelprodukten in der Finanzierung über Nacht.

Dieser Artikel ist keine Anlageberatung. Kryptowährungen sind hochvolatil; Verluste bis zum Totalverlust sind möglich. CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Risiko schneller Verluste durch Hebelwirkung. 81 % der Kleinanlegerkonten verlieren beim Handel mit CFDs bei diesem Anbieter Geld.
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