Börse Stuttgart an neuer App für Kryptowährungen beteiligt

Eine FinTech-Abteilung der Börse Stuttgart ist an der Entwicklung einer App für den Krypto-Markt beteiligt. Die App soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.

Sowa Labs, eine Tochtergesellschaft der Börse Stuttgart, gab am Freitag bekannt, im September eine neue App veröffentlichen zu wollen. Dabei handelt es sich um eine App, auf der Bitcoin, Ether, Ripple und Litecoin gehandelt werden können. „Weitere Assets folgen in Kürze“, heißt es auf der Webseite des Projektes.

Die App mit dem Namen Bison kann umsonst heruntergeladen werden. Außerdem entfallen nach Angaben der Entwickler keine Gebühren für den Handel. In der vergangenen Woche wurde ein Prototyp der App in Stuttgart vorgeführt.

„BISON vereinfacht den Handel mit digitalen Währungen. Es ist die weltweit erste Krypto-App, hinter der eine traditionelle Wertpapierbörse steht“, erklärte Ulli Spankowski, Geschäftsführer von Sowa Labs.

Die Börse eignete sich das Startup im Dezember des letzten Jahres an. Damals kaufte sie 100 % der Anteile des Unternehmens mit Sitz in Ulm. Auch wenn der genaue Preis für die Übernahme nicht bekannt ist, soll es sich um einen Betrag in Höhe einiger Millionen Euro gehandelt haben.

Die Entwicklung der App ist ein weiteres Beispiel dafür, wie traditionelle Börsen sich mithilfe von Tochtergesellschaften in den Krypto-Markt einbringen wollen.

Erst im März hatte die TMX Group der kanadischen Börse bekannt gegeben, an der Entwicklung einer eigenen Krypto-Börse für den Markt zu arbeiten. Die Börse soll schon im zweiten Quartal dieses Jahres an den Start gehen und zunächst nur Bitcoin und Ether zum Verkauf anbieten.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

 

Check Also

Telegram nutzt Bitcoin um gegen Verbot vorzugehen

Vor kurzem entschied ein Gericht in Moskau, dass Telegram gegen russisches Recht verstößt. Die Betreiber …

One comment

  1. Vielen Dank, ich habe es schon downgeloadet!
    Aber es wäre sehr cool, wenn sie ein paar Altcoins wie DASH, NEM hinzufügen würden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.