Südkorea: Behörde findet 600 Milliarden Won bei Kryptowährungsstraftaten

Die Zollbehörde der Republik Südkorea gab gestern bekannt, über 600 Milliarden Won in Bezug auf Kryptowährungsstraftaten gefunden zu haben.

Zollbehörde ermittelt gegen Kryptowährungsstraftaten

Nach Angaben von Reuters hat die Zollbehörde Südkorea gestern eine Stellungnahme veröffentlicht, in der es heißt, dass „Kryptowährungsstraftaten mit einem Wert von 637,5 Milliarden Won aufgedeckt wurden“. Dabei soll es sich vor allem um illegalen Devisenhandel handeln.

Eine der Aufgaben der Behörde sei es, die „Gesellschaft vor illegalen Auslandsgeschäften zu schützen“, heißt es auf der südkoreanischen Webseite des Zollamtes. Token und Coins wurden mithilfe „virtueller Geldbörsen“ über die Landesgrenzen geschaffen, um dann in Form von herkömmlichen Geld wieder nach Korea gebracht zu werden.

In der Stellungnahme der Zollbehörde heißt es weiter: „Die Zollbehörde untersucht den illegalen Devisenhandel mithilfe von Kryptowährung als Teil einer Sondereinheit der Regierung.“ Der Großteil des Geldes kam durch den illegalen Fremdwährungshandel zustande. Noch ist nicht klar, welche Maßnahmen die Behörde ergreifen wird. Außerdem hätten japanische Anleger rund 53,7 Milliarden Won für den illegalen Handel von Kryptowährungen in Südkorea ausgegeben.

Situation Südkorea ungewiss

Erst vor kurzem veröffentlichte die Regierung einen Leitfaden zum Umgang mit Kryptowährungen für Beamte. Des Weiteren wird die Teilnahme von ausländischen Investoren in südkoreanischen Börsen streng reglementiert.

Außerdem kam es zu starken Kursschwankungen als ein Minister im letzten Jahr fälschlicherweise behauptete, dass Kryptowährungen bald verboten werden würden.

Auf Reuters heißt es:

„Die Zollbehörde fügte hinzu, dass sie weiterhin die Verwendung von Kryptowährungen, in Fällen wie dem illegalen Devisenhandeln oder Geldwäsche, überwachen werde.“

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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