Russische Wissenschaftler wegen Mining im Atomlabor festgenommen

Verschiedenen Medienberichten zufolge sind eine Anzahl Wissenschaftler eines russischen Forschungslabors für Atomwaffen festgenommen worden, da sie Kryptowährungen durch Mining in dem Forschungszentrum herstellten.

Nach Angaben von Interfax und BBC sollen die Wissenschaftler, deren Namen nicht genannt wurden, inzwischen an den Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation übermittelt worden sein.

„Es gab einen unbestätigten Vorfall, in dem die Computereinrichtungen für private Zwecke wie dem sogenannten Mining genutzt wurden“, wird ein Vertreter des Forschungsinstituts für Experimentalphysik zitiert.

Die Angestellten der Forschungseinrichtung sollen einen der leistungsstarken Computer für das Mining von Kryptowährungen genutzt haben. Beim Mining handelt es sich um einen energieaufwendigen Prozess, bei dem Transaktionen zur Blockchain hinzugefügt werden und gleichzeitig neue Coins entstehen. Das Forschungsinstitut wurde auf das Vorgehen der Wissenschaftler aufmerksam, da die Verbindung des Rechners mit dem Internet aus Sicherheitsgründen einen Alarm auslöste.

Nach weiteren Angaben von Interfax müssen die Betroffenen nun mit einer Strafanzeige rechnen.

Das Institut, welches bereits seit 1947 besteht, ist vor allem dafür bekannt, unter der Sowjetunion eine Atombombe erfolgreich hergestellt zu haben.

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Image via Unsplash

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