Blockchain-Initiativen aus Japan und Südkorea arbeiten zusammen

Zwei große Blockchain-Initiativen aus Japan und Südkorea haben sich jetzt zusammengetan, um die Ausbereitung des Einsatzes der Blockchain voranzubringen.

Zufolge einer übersetzten Stellungnahme des Korea Blockchain Open Forums (kurz KBOF) und des Blockchain Collaborative Consortium (kurz BCCC) aus Japan haben die beiden Organisationen bereits seit November über eine Zusammenarbeit nachgedacht. Am 19. Dezember kam es dann zur Vertragsunterzeichnung während der TechBiz Konferenz in Seoul.

BCCC schrieb über die Partnerschaft:

In Zukunft werden wir unsere Kooperation bei Events und Gruppenaktivitäten ausweiten und außerdem werden wir unser Wissen, welches wir angesammelt haben, miteinander teilen.“

Das Konsortium zählt über 200 Unternehmen zu ihren Mitgliedern. Erst im Dezember des letzten Jahres verkündete BCCC nun mehr als 100 Mitglieder, unter anderem Microsoft Japan, Mitsui Sumotomo Insurance, PwC, Bitbank und ConsenSys, zu haben.

Das KBOF erklärte in einer Stellungnahme, dass 157 Organisationen, IT-Unternehmen, Regierungsbehörden, Bildungseinrichtungen und Kommunalbehörden in dem Forum vertreten wären.

Zur gleichen Zeit werden die Maßnahmen im Umgang mit Kryptowährungen in Südkorea verschärft. Dennoch wiesen Regierungsbeamte darauf hin, dass keine weiteren Hürden für Unternehmen, die aus der Blockchain-Branche stammen, geschaffen werden sollen.

Erst vor kurzem wurden Initial Coin Offerings innerhalb Südkoreas verboten. Nun arbeitet die Regierung daran, die Spekulation mit Kryptowährungen einzuschränken. Wie diese Maßnahmen konkret aussehen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar.

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Image via Unsplash

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