Wallet-App Abra wird zukünftig auch Ether unterstützen

Wie das Unternehmen Abra in einer Stellungnahme bekannt gab, wird die Wallet-App zukünftig auch Ethereum und Ether unterstützen.

Diesen Schritt gab der App-Betreiber gestern während der Coindesk Consensus in New York bekannt. Somit kann man zukünftig auch die zweitgrößte Kryptowährung, gemessen an der Marktkapitalisierung, bei der App speichern. Nach Angaben des Gründers der App, Bill Barhydt, wird die Option zur Ether-Speicherung bereits in der nächsten Woche möglich sein. Neben Bitcoin können auch andere staatliche Währungen auf dem Wallet gespeichert werden.

Die Möglichkeit zur Speicherung von Ether wird aber nicht die einzige Neuerung der App sein. Auch die Speicherungsfähigkeiten von Abra sollen verbessert werden, sodass mehrere Währungen gleichzeitig auf der App gespeichert werden können.

Barhydt erklärte:

„Sie können ihren Zugang zu Ethereum und drei verschiedene Wallets zur gleichen Zeit speichern, also Dollar, Bitcoin und Ethereum alles zur gleichen Zeit. Wir glauben, dass dies das erste Mal ist, dass sowas in einem Wallt möglich ist.“

Die App wurde 2015 durch eine erste Finanzierungsrunde, in der 12 Millionen US-Dollar eingenommen wurden, entwickelt. Zukünftig soll sie auch Transaktionen, für die mehrere Unterschriften benötigt werden, unterstützen können.

Derzeit nutzt die App noch ein System, in dem nur eine Unterschrift benötigt wird. Dabei muss der Nutzer Transaktionen durch seinen Private-Key „unterzeichnen“. Bei einem System, in dem zwei oder mehr Unterschriften benötigt werden, müssten sowohl der Nutzer als auch die App für eine Transaktion grünes Licht geben.

Ab nächstem Jahr will Abra dieses Feature hinzufügen. Es wird überlegt, ob auch die Unterzeichnung für drei Parteien eingeführt werden soll. Eine dritte Partei wäre dann dazu befugt, anstelle des Nutzers oder der App, die Transaktion zu unterzeichnen.

„Es ist wirklich eine direkte Antwort auf die Bedürfnisse der Nutzer, die mehr und bessere Dinge in der Abra-App fordern und wir freuen uns darauf, ihnen das zu bieten, was sie wollen“, sagte Barhydt.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

 

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