Simbabwe: Bitcoin ist nicht legal

Ein Vertreter der simbabwischen Zentralbank sprach über die Kryptowährung Bitcoin. Unter anderem wies er darauf hin, dass die Währung kein legales Zahlungsmittel in Simbabwe sei.

Nach Angaben der Chronicle soll Norman Mataruka, Direktor und Registrator der Reserve Bank of Zimbabwe, über den Nutzen der digitalen Währung gesagt haben:

„Bitcoin…ist nicht wirklich legal.“

Außerdem erklärte er:

„Im Süden Afrikas haben wir als Regulierungsbehörde gesagt, dass wir [Bitcoin] nicht auf unseren Märkten erlauben.“

Aus den Aussagen geht nicht eindeutig hervor, ob Bitcoin nicht als rechtlich anerkannte Währung in Simbabwe verwendet werden kann oder ob die Kryptowährung an sich ganz verboten ist.

Mataruka machte jedoch auch deutlich, dass die Zentralbank die Risiken von Kryptowährungen näher untersucht. Er betonte, dass „[Bitcoin] nicht erlaubt wird”, bis die Bank einen rechtlichen Rahmen erarbeitet hat.

Nach Angaben der Chronicle hat die simbabwische Zentralbank Bürger, die in Kryptowährungen investieren, bereits davor gewarnt, dass Investitionen plötzlich verloren gehen können.

Der Binnenstaat im Süden Afrikas ist aber keines Falls allein mit dieser restriktiven Haltung gegenüber der Technologie.

Auch Namibia verkündete im Oktober, dass die Gründung von Kryptowährungsbörsen sowie Bitcoin als Bezahlungsmittel für Güter und Dienstleistungen verboten sei.

„Neben der Tatsache, dass die Bank virtuelle Währungen nicht als legales Zahlungsmittel in Namibia anerkannt, werden sie auch nicht als ausländische Währungen, die in die Landeswährung gewechselt werden können, eingestuft“, hieß es damals in einer Stellungnahme.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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