Sloweniens Premierminister preist Land als „blockchainfreundliches Ziel“ an

Der Premierminister Sloweniens lobte vor wenigen Tagen die Vorteile der Blockchain-Technologie. Außerdem hat die slowenische Regierung einen „Think-Tank“ für die Technologie geschaffen.

Premierminister Miro Cerar sprach am Mittwoch während der „Digital Slovenia 2020“ ausführlich über die Technologie. In seiner Rede erklärte er, dass die Regierung Slowenien zur Position „des bestbekannten Blockchain-Ziels der Europäischen Union“ verhelfen will.

Er äußerte sich außerdem positiv über die Startup-Community des Landes und gab zu, dass die Regierung selbst die Anwendung der Blockchain für administrative Funktionen untersucht.

Er sagte:

„Die Regulierungsbehörden und Ministerien untersuchen die Blockchain bereits und der Staat nimmt an Aktivitäten auf der europäischen Ebene für die Einführung und Regulierung dieser Technologie teil. Wir legen auch die Grundsteine für ein erstes Pilotprojekt der Technologie für die staatliche Verwaltung.“

Dabei wird auch der Think-Tank eine Rolle spielen.

Die Gruppe, deren Gründung am 3. Oktober bekannt gegeben wurde, wird als Ansprechpartner zwischen Blockchain-Entwicklern, Industriepartnern und der slowenischen Regierung dienen. Sie soll gleichzeitig auch Unternehmen koordinieren, die Lehrmaterialen über die Technologie entwickeln sollen. Dabei wird sie von dem Ministerium für öffentliche Verwaltung unterstützt, welches an einer möglichen Regulierung für den Umgang mit der Blockchain arbeitet.

Nach Angaben des Premierministers stünde Slowenien hinter der Blockchain. „Ganz Slowenien will sich zu einem blockchainfreundlichen Ziel entwickeln und dafür müssen die Grundsäulen für eine nationale Anwendung der Blockchain in den Gebieten des Transfers und durch die Verbreitung von Informationen, durch die Einführung von rechtlichen Regelungen und durch die Schaffung einer unterstützenden Umgebung für Unternehmen, die in diesem Gebiet der Blockchain-Technologie arbeiten, geschaffen werden“, beschrieb Cerar.

Diese Aussagen kommen nur wenige Wochen nachdem der Slowenischen Finanzstabilitätsrat erklärte, dass Blockchain-Innovationen „willkommen von der Perspektive der Entwicklung des Landes“ sind.

In derselben Stellungnahme warnte der Rat Bürger von Investitionen in Initial-Coin-Offerings und Kryptowährungen, da es in Slowenien noch keinen Rechtsrahmen für diese gibt.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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