Großbritanniens Financial Conduct Authority warnt vor großen Risiken bei ICOs

Die britische Financial Conduct Authority (kurz FCA) warnt nun ebenfalls, wie bereits einige andere Finanzaufsichtsbehörden, vor den „großen Risiken“ bei Initial-Coin-Offerings.

Auf der Webseite der britischen Finanzaufsichtsbehörde heißt es nun, dass ICOs ein „sehr großes Risiko” und „eine spekulative Anlageentscheidung“ seien. Außerdem fehlten Regulierungen und deshalb mangele es auch an einem Rechtsschutz.

Die FCA rät Anlegern des Weiteren dazu, Betrüger bei der Behörde zu melden. Sie räumte jedoch auch ein, dass die Technologie „potentielle Vorsteile“ hat. Dennoch sollten Bürger „mehr über die potentiellen Vorteile und über die Risiken, die durch die Technologie […] geschaffen werden, erfahren“.

In der jüngsten Vergangenheit hatten mehrere Behörden vor möglichen Problemen mit ICOs gewarnt. Unter anderem hatten sich auch die US-Börsenaufsichtsbehörde, die Währungsbehörde Singapur, die kanadische Finanzaufsichtsbehörde, die Zentralbank der Russischen Föderation und die Chinesische Volksbank über die Risiken bei ICOs geäußert.

Die Chinesische Volksbank ging sogar noch einen Schritt weiter und verbot ICOs innerhalb des Landes.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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