Dubais Finanzaufsichtsbehörde warnt vor ICOs

Dubais Finanzaufsichtsbehörde hat eine offizielle Warnung vor Initial-Coin-Offerings (kurz ICOs) veröffentlicht.

In einer Stellungnahme mahnte die Dubai Financial Services Authority (kurz DFSA) Investoren zur Vorsicht bei Investitionen in ICOs. Dabei folgt sie dem Beispiel vieler anderer Behörden, die bereits Warnungen über ICOs veröffentlicht hatten.

Des Weiteren erklärte die DFSA, dass sie „momentan diese Art des Produktangebots nicht reguliert“. Außerdem vergebe sie auch keine Lizenzen für solche Firmen innerhalb des Dubai International Financial Centre, einer speziellen Wirtschaftszone des Nahen Ostens.

Die Behörde schrieb:

„Die DFSA möchte besonders hervorheben, dass diese Art des Produktangebots und des Systems und der Technologie, die dies unterstützen, sehr komplex sind. Sie bergen besondere Risiken, welche möglicherweise nicht einfach zu erkennen oder zu verstehen sind. Die Risiken sind noch größer, wenn es sich dabei um grenzüberschreitende Offerings handelt. Diese Offerings sollten deshalb als risikoreiche Investition eingestuft werden.“

Momentan ist noch unklar, ob die DFSA weitere Maßnahmen zur Regulierung von ICOs in der Wirtschaftszone einleiten wird.

Da die Stellungnahme sich auf die Risiken für Investoren bezieht, wird nicht auf die rechtliche Einstufung der Token selbst eingegangen. Andere Behörden gingen bereits einen Schritt weiter und hatten diese als „Wertpapiere“ eingestuft.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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