Nasdaq will Blockchain zur Datenspeicherung nutzen

Die amerikanische Börse Nasdaq will ein Patent zur Speicherung von Daten auf der Blockchain anmelden.

Dies ging aus dem Patentantrag hervor, welchen das U.S. Patent- und Markenamt vor wenigen Tagen veröffentlichte. Eingereicht wurde der Antrag mit dem Namen „Systems and Methods for Securing and Disseminating Time Sensitive Information Using a Blockchain“ bereits im Januar dieses Jahres.

Das Patent soll dabei die Idee einer neuen Plattform zur Datenspeicherung schützen. Bei dieser dezentralen Plattform können Dokumente eingereicht werden. Das Besondere an dem System ist, dass die Dokumente mit einem Zeitstempel versehen werden. Es funktioniert also ganz ähnlich wie die Speicherung von Bitcoin-Transaktionen, die ebenfalls mithilfe der Blockchain gespeichert werden.

Durch den Zeitstempel ist es Nutzern möglich, wichtige Dokumente, die fristgerecht eingereicht werden müssen, zeitgemäß bei einer Behörde abzugeben. Die Behörde kann die Dokumente, mit Zustimmung des Absenders, dann an andere zuständige Ämter weiterleiten.

Auch die Weiterleitung des Dokuments würde dann auf der der Distributed-Ledger gespeichert werden, sodass eine gewisse Transparenz gewährleistet ist und eine Manipulation der Daten vermieden werden kann.

Der Antrag ist das jüngste Projekt mit der Blockchain-Technologie der elektronischen Börse Nasdaq. Bereits in der Vergangenheit wollte das Unternehmen Patente in Bezug auf die Blockchain und auf Kryptowährungen anmelden.

So wollte Nasdaq im vergangenen Jahr ein spezielles Backup-System vom amerikanischen Patentamt schützen lassen. Diese Idee beinhaltete, dass Börsen ein Backup mit all ihren Daten auf der Blockchain speichern sollten. Durch das Backup wären die Daten auch bei einem Hacker-Angriff auf das Hauptsystem gesichert.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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