USA: Patentanmeldungen mit Blockchain haben sich beinah verdoppelt

In den Vereinigten Staaten haben sich die Patentanmeldungen, die mithilfe von Kryptowährungen oder Blockchain-Technologie entwickelt wurden, innerhalb eines Jahres beinah verdoppelt.

Wie die Daten des US-Patentamts belegen, wurden im Zeitraum Januar bis Juli 390 Patentanfragen, die auf der Blockchain-Technologie basieren, gestellt.

Im vergangenen Jahr sind für denselben Zeitraum nur 204 Anfragen bei der Behörde eingegangen. Somit sind in der ersten Hälfte des Jahres rund 90% mehr Patentanfragen gestellt worden.

Für die Erstellung dieser Daten wurden die Schlagwörter „Bitcoin“, „Ethereum“, „Blockchain“ und „Distributed Ledger“ in einer Kategorie zusammengefasst.

Die neuen Zahlen belegen, dass sowohl die Privatwirtschaft als auch der öffentliche Sektor ein größeres Interesse an der Forschung und Entwicklung der Technologie haben. In der letzten Zeit sind immer mehr Blockchain-Anwendungen auch außerhalb der Kryptowährungswelt, wie zum Beispiel in der Medizinbranche oder der Lebensmittelindustrie, zu sehen.

Das Wachstum der Patentanfragen wird noch deutlicher, wenn man die Zahl mit den Anfragen aus den vergangenen Jahren vergleicht. So wurden 2012 zum Beispiel nur 71 Patentanmeldungen in Bezug auf die Blockchain gestellt. Bereits 2016 waren es jedoch 469.

Die Zahl für Genehmigungen für Patente in dieser Kategorie stieg ebenfalls, wie die Daten des Amts belegen. Im Jahr 2013 wurden nur 70 Patente anerkannt, während 2016 bereits 152 zugelassen wurden.

Generell soll durch ein Patent geistiges Eigentum geschützt werden, dies ist besonders für eine junge Technologie wie der Blockchain von Bedeutung. Einige dieser Patentanmeldungen schlugen dabei hohe Wellen. Unter anderem erhielt Goldman Sachs ein Patent für ihre Kryptowährung „SETLcoin“ und AT&T eines für ihren Bitcoin-Subscriber-Server.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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