Österreichs Regulierungsbehörde warnt vor Vertrieb von OneCoin

Eine weitere Regulierungsbehörde nimmt den Kampf gegen OneCoin, welche mehrfach unter dem Verdacht steht, ein Betrugssystem zu sein, auf.

Nachdem in Indien Promoter von OneCoin verhaftet wurden und sich nun Untersuchungshaft befinden und der Gründer der selbsternannten „Kryptowährung“ Ruja Ignatova wegen Betrugs angeklagt wurde, hat sich die österreichische Finanzmarktaufsicht dazu entschlossen, eine offizielle Warnung auf deren Webseite zu veröffentlichen. Dort heißt es, dass es OneCoin aufgrund der fehlenden Genehmigung nicht erlaubt sei, Bankgeschäfte in Österreich auszuführen.

In der Stellungnahme er Finanzmarktaufsicht heißt es:

„ […] dass die OneCoin Ltd. […], nicht berechtigt ist, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es ist dem Anbieter daher die gewerbliche Ausgabe und Verwaltung von Zahlungsmitteln wie Kreditkarten, Bankschecks und Reiseschecks, wobei die Laufzeit der Kreditierung bei Kreditkarten nicht beschränkt ist, (§ 1 Abs 1 Z 6 BWG) nicht gestattet.“

Österreich ist aber bei weitem nicht das einzige Land, in dem eine Warnung durch die Regulierungsbehörde ausgesprochen wurde. In manchen Staaten sind die Maßnahmen gegen OneCoin noch umfassender.

Wie berichtet, hat die vietnamesische Regierung vor einiger Zeit klargestellt, dass es sich bei der angeblichen Genehmigung für den Vertrieb von OneCoins um ein gefälschtes Dokument handelte. In Europa haben Großbritannien, Ungarn und Deutschland Ermittlungsverfahren gegen OneCoin eingeleitet.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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