Norges Bank im Anfangsstadium für Untersuchung einer Kryptowährung

Die Norges Bank, die norwegische Zentralbank, befindet sich nach Aussagen eines Repräsentanten im Anfangsstadium für ihre Untersuchung mit einer Kryptowährung.

Bei einer Konferenz der Norwegische Akademie der Wissenschaften am 25. April hat der stellvertretenden Direktor der Norges Bank, Jon Nicolaisen, sich über Unterschiede zwischen Geld, welches sich in Banken befindet und die Verbreitung von Kryptowährungen ausgesprochen. Da der Nutzen in der Vergangenheit stark gewachsen sei und durch die besonderen Eigenschaften von Kryptowährungen hätte die Bank ein Interesse an der Untersuchungen dieser Währungen entwickelt.

Besonders attraktiv seien für die Nutzer, so Nicolaisen, die Peer-to-Peer-Möglichkeiten und die verschlüsselte Identität. Denn dies könne mit neuen Zahlungsmöglichkeiten in der Zukunft möglich sein.

Nicolaisen sagte weiter:

„Private Kryptowährungen, die Anonymität bieten, sind bereits auf dem Markt. Diese Währungen können auch genutzt werden, wenn ein Banksystem zusammenbricht- so lange nur das Internet noch funktioniert.“

Diese Eigenschaften, seien zufolge Nicolaisens die, die Norges Bank dazu gebracht hätten, neue Möglichkeiten zu untersuchen. Unter diesen Möglichkeiten befindet sich die Idee, Anlagen von Bankkunden in einer Kryptowährung mithilfe eines Kontos bei der Zentralbank zu verwalten. Ein anderer Vorschlag sei laut Nicolaisen, die Einführung einer App, die anonyme, geldähnliche Zahlungen ermöglicht.

Die Norwegische Bank ist bei weitem nicht die einzige Bank, die Untersuchungen in diesem Gebiet anstellt. Ein Anzahl von weiteren Banken weltweit analysiert den Nutzen und die Mechanismen von Kryptowährungen.

Nicolaisens Aussagen ähneln denen verschiedener Repräsentanten von anderen Banken. Wie die Bank of England sprach auch er über die möglichen Folgen einer Einführung von Kryptowährung durch eine Zentralbank für die Finanzsysteme.

So sagte er:

„Für viele Kunden könnte elektronisches Zentralbankgeld eine Alternative für Anlagen bei einer Bank mit „echtem“ Geld sein. Banken können Einzahlungen durch angebotene Zinssätze attraktiv machen.“

Er fügte hinzu:

„Aber die Fähigkeiten neues Geld zu kreieren und Kredite zu erweitern, könnten beeinträchtigt werden, wenn diese neue Form des elektronischen Gelds in Umlauf gerät.“

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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