Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen verbietet Werbung und Vertrieb von OneCoin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen greift in ihrem Kampf gegen OneCoin, bei der es sich voraussichtlich um eine betrügerische Kryptowährung handelt, hart durch.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) hat eine neue Unterlassungserklärung veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass es zwei Unternehmen, nämlich Onecoin Ltd (Dubai) und OneLife Network Ltd, die im geschäftlichen Zusammenhang mit OneCoin stehen, nicht mehr erlaubt ist, ein System zu bieten, welches den Handel mit OneCoin möglich macht. Des Weiteren ist „jegliche Werbung für den Vertrieb und Verkauf von „OneCoins“ in Deutschland sofort einzustellen“.

Bei OneCoin handelt es sich um ein Investitionsmodell, welches sich um die selbsternannte Kryptowährung dreht. Dabei wird diese als Tokens in Paketen verkauft und soll später weitergeleitet werden. OneCoin wird schon seit längerem beschuldigt ein Pyramidensystem zu sein, da ihre Nutzer aufgefordert werden neue Kunden zu gewinnen.

In der Veröffentlichung der BaFin heißt es außerdem, dass der Grund für die Maßnahme die fehlende Erlaubnis der Betreiber für Finanzdienstleistungen sei.

Der Schritt zeigt die Bemühungen, OneCoin aus der Bundesrepublik fernzuhalten. Erst vor einigen Wochen hatte die Bundesanstalt Konten eines Vertriebssystems von OnceCoin mit 29 Millionen Euro gesperrt.

Deutschland ist nicht das einzige Land, welches OneCoin kritisch gegenübersteht. In Indien wurden laut Medienberichten 18 Individuen, die mit OneCoin in Verbindung stehen, festgenommen.

Auch verschiedene Zentralbanken haben bereits Warnungen zur OneCoin erlassen. Nach Angaben eines Berichts befand sich auch die thailändische Zentralbank unter diesen.

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Image via Unsplash

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