Bitfinex zieht Klage gegen Wells Fargo zurück

Die Kryptowährungsbörse Bitfinex zieht seine Klage gegen die amerikanische Großbank Wells Fargo, nur eine Woche nachdem sie erhoben wurde, wieder zurück.

Die Dokumente, die dem Gericht vorliegen, belegen dass die Klagepartei – Ifinex (der Inhaber und Betreiber der Börse), dessen zwei Tochtergesellschaften mit dem Sitz auf den Jungferninseln und die digitale Anlageübermittlungsfirma Tether- eine freiwillige Einstellung des Verfahrens beim US District Court im Northern District of California eingelegt hat.

Dieser Schritt kommt nur kurz nachdem Bitfinex eine Klage gegen Wells Fargo erhoben hatte und die Bank beschuldigte andere taiwanesische Banken, nämlich die First Commercial Bank, die Hwatai Commercial Bank, die KGI Bank und die Taishin International Bank, daran gehindert zu haben, ausgehende Banküberweisungen der Kryptowährungsbörse durchzuführen.

Ein Vertreter von Bitfinex, Brandon Carps, bestätigte die Einstellung des Verfahrens. Des Weiteren sei die Börse bereit den Streit beizulegen. Weitere Informationen über die Situation würden folgen.

Carps sagte:

„Wir haben unser Verfahren freiwillig eingestellt und wir denken, dass es das Beste ist, wenn wir unsere Bemühungen auf bestehende und entwickelnde Beziehung richten. Wir arbeiten an einer Stellungnahme, die bald veröffentlicht werden sollte und wir werden mehr Details zu der Sache in einem Post veröffentlichen.“

Teil der Klage von Bitfinex war auch eine einstweilige Verfügung, die es Wells Fargo unmöglich gemacht hätte, die Banküberweisungen zu blockieren.

Zum jetzigen Zeitpunkt wollte sich kein Vertreter von Wells Fargo zur Einstellung des Gerichtverfahrens äußern.

Die Unterlagen des Gerichts können Sie hier einsehen.

Englische Originalversion

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.