Malta: Kryptowährungen unaufhaltbar

In einer Rede des Premierministers von Malta sprach dieser sich dafür aus, dass sich europäische Regierungen mehr für Kryptowährungen einsetzen sollten.

Der maltesische Premierminister Joseph Muscat sprach am 23. Februar während des „CEPS-Ideas-Lab“ in Brüssel. Aus einer Mitschrift der Rede, die von maltesischen Nachrichten veröffentlicht wurde, geht hervor, dass der Premierminister gesagt hat, dass die Regierungen der Europäischen Union ihre Bemühungen zu aktuellen Technologien „verdoppeln“ müssen, ähnlich wie die finanziellen Institutionen es bereits tun.

Muscats Ausführungen stehen im Zusammenhang mit dem Wiederbeleben der EU, da diese sich in den letzten Jahren sozialökonomischen Herausforderungen stellen musste. Er schlug des Weiteren vor, dass die Regierungschefs der Region finanzielle Mechanismen entwickeln sollten, um in Gebiete zu investieren, die dazu tendieren die EU zu verlassen, wie zum Beispiel der Ausstieg der Britten durch den sogenannten „Brexit“ des letzten Jahres.

Er führte seine Rede damit ein, dass er zwar manchmal ein Vertreter von „vollkommen verrückten“ Ideen sei, aber der Aufstieg der Kryptowährungen zwar noch verlangsamt werden, aber nicht mehr gestoppt werden kann.

Außerdem sagte er zu seinem Publikum:

„Mein Standpunkt ist der folgende: anstelle Widerstand zu leisten, sollten europäische Regierungschefs Neuerungen einführen und neue Mechanismen zur Regulierung von Kryptowährungen kreieren, um deren Potential nutzen zu können und Konsumenten besser zu schützen und gleichzeitig Europa zu einem Zuhause für deren Wegbereiter zu machen.“

Unter den Unternehmen, welche in Europa mit der Technologie Testreihen durchführen, befindet sich auch Maltas Börse. Im Dezember wurde deshalb dort das „Blockchain-Komitee“ gegründet, um die Vorteile der Technologie für die Börse herauszufinden.

Außerdem soll auch ein inländisches Blockchain-Konsortium in Malta gegründet werden, welches eine Basis für die Entwicklungen von neuen Anwendungen sein soll.

Englische Originalversion

Image via Unsplash

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