US Überwachungsbehörden schließen virtuelle Währungen von Prepaid-Kartenregel aus

Die Kammer für Digital Commerce begrüßt die Entscheidung des US Consumer Financial Protection Bureau (CFPB), virtuelle Währungsangebote aus den verschärften Regelungen für Prepaid-Karten auszuschließen.

CFPB: Virtuelle Währungen sind außerhalb des Bereichs des Prepaid-Karten-Gesetzes

Die Erklärung des CFPBs vom 6. Oktober signalisiert aus Verbraucherschutzgründen strengere Kontrollen bei der Vorauszahlung (Prepaid).

„Obwohl das Präsidium einige Kommentare zu virtuellen Währungsprodukten und –services erhalten hatte, wiederholte das Präsidium, dass die Anwendung der Regulation E [the Electronic Funds Transfer Act] und diese endgültige Regeln auf solche Produkte und Dienste außerhalb des Geltungsbereichs liegt“ – so die Erklärung. Die Entscheidung folgte auf ein Zusammentreffen zwischen Banken und Bitcoin-Anwälten einschließlich mit der Kammer für Digital Commerce.

In einem Rundschreiben von heute ist zu lesen, dass die Organisation sehr „erfreut“ über die Entscheidung des CFPB sei.

„Die Kammer unterstützt, dass die CFPB ihren Input für die Entscheidung berücksichtigt hatte und freut sich weiterhin mit der CFPB angemessene Regulierungen für virtuelle Währungen, digitale Vermögenswerte und Blockchain-Technologie zu entwickeln.“

Die CFPB stellte jedoch fest, dass der Status der virtuellen Währungen nicht in Stein gemeißelt ist und die Forschung weitergehen wird.

„Wir stellen fest, dass die CFPB sagte, dass es „weiterhin die Art der Produkte oder Dienstleistungen in Verbindung mit virtuellen Währungen untersuchen wird.“ Die CFPB überstimmt damit die Lobbyarbeit des Bankensektors für die Einbeziehung von virtuellen Währungsprodukten innerhalb der „Regulation E“.

Die Erklärung beschreibt:

„Zwei Branchenverbände der Banken erklärten, dass die vorgeschlagene Definition des „Prepaid-Accounts“ modifiziert werden sollte, um ausdrücklich die Konten zu berücksichtigen, die über virtuelle Währungen finanziert werden können…“

„Sie behaupten, dass es sich bei den virtuellen Währungen um „Fonds“ im Rahmen der EFTA handelt und dass eine Deckung erforderlich ist, um sicherzustellen, dass die Verbraucher die Art von Schutz erhalten, die sie hätten, wenn sie vergleichbare, aber eng regulierte herkömmliche Zahungssysteme und Produkte verwenden würden.“

Nichtsdestotrotz folgerte die CFPB, die aktualisierte Gesetzgebung „hat keine spezifischen Probleme in Bezug auf die Anwendung der bestehenden Regelungen oder der vorgeschlagenen Regelung auf virtuelle Währungen und damit zusammenhängende Produkte und Dienstleistungen.“

Der Aufstieg der Prepaid-Karten

Prepaid-Karten haben in den USA in den letzten zehn Jahren stark an Popularität gewonnen. Die Regierung schätzt, dass sie bis 2018 einen Wert von 112 Milliarden Dollar halten werden. Bisher haben die Emittenten, die weitgehend mit Kunden ohne Konto arbeiten, viele Anforderungen an traditionelle Kreditgeber und berechnen deutlich höhere Nutzungsentgelte. Der virtuelle Währungsmarkt hat sich ähnlich erweitert. Es gibt eine Vielzahl von Produkten von Anbietern die international, unabhängig vom Land des Wohnsitzes und anderen begrenzten Faktoren in Zusammenhang mit Fiat-Karten stehen.

Originalfassung von bitcoin.com

Image via flickr.com, Phil Campbell, CC

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