Bitfinex will mit Hacker verhandeln, Netflix, EZB – Bitcoins Woche

Knapp 120.000 Bitcoins wurden bei der Bitcoinbörse Bitfinex vor mehreren Monaten entwendet. Die Verluste sollten auf die Bitfinex Kunden abgewälzt werden – mit einem System, das teilweise stark belächelt wurde. Jetzt will das Bitfinex Team mit dem Hacker verhandeln. Die Bereitschaft zur Verhandlung ist dem neuen Blogpost von Bitfinex zu entnehmen.

Für den Kontakt mit dem Hacker hat Bitfinex drei Wege eingerichtet, wie dieser mit ihnen in Kontakt treten kann. Einmal per E-Mail, dann per Bitmessage und Tor (Browser) oder per Blockchain.

Welche Belohnung dem Hacker angeboten wird, ist nicht bekannt. Das primäre Ziel ist natürlich die Verminderung der Einbußen für die Bitfinex Kunden. Aber ob dieser Versuch Früchte tragen wird, ist zweifelhaft. Vor allem ist fraglich, wieso der Hacker genau jetzt auf Bitfinex zukommen sollte, nachdem er selbst nach drei Monaten nicht aufgefunden werden konnte.

Für Bitfinex Kunden, aber auch für andere Bitcoiner wäre ein Erfolg in dieser Sache auf jeden Fall wünschenswert. Denn in eine solche Lage als Nutzer einer Börse zu gelangen ist mehr als tragisch und enttäuschend.

Der begabte Krypto-Künstler Cryptoart hat dazu ein ansehnliches Kunstwerk namens „pwned“ erstellt. Die Mischung aus dem Tag der Toten (Dia de Muertos) und Bitcoin soll daran erinnern, dass das Bitcoin Netzwerk stabil und sicher ist, zentrale Bitcoin-Wallets (und somit auch Börsen) – also all diejenigen Anbieter, die eure Coins halten – sind das hingegen nicht. Der Künstler will also daran erinnern, seine Bitcoins nicht an solchen Orten zu lagern. (Wer genauer hinsieht wird erkennen, dass sie eine Bitfinex Karte in der Hand hält)

pwned from Bitcoin

Netflix Executive will Bitcoin als globale Währung (meistgelesen)

Auf der Citi Internet, Medien & Telekommunikation Konferenz, äußerte sich der Finanzchef von Netflix David Wells optimistisch bezüglich Bitcoin, und seinem Wandel zur globalen Währung der meisten wichtigen Branchen. 

Laut Markt Realist, eine bekannte Investitionsforschungseinrichtung, welche über die Veranstaltung berichteten, erklärte Wells:

„Es wäre sicher schön Bitcoin im Sinne einer globalen Währung zu haben, die Sie global nutzen könnten. (Weiterlesen)“ 

 

Callcoin macht Telegram zu einem Bitcoin Payphone

Am 10. Oktober fand die Einführung von Callcoin, der weltweit ersten Telegram App um normale Telefonnummern anrufen zu können, statt. Man kann die Anrufe nur in Bitcoin bezahlen und Benutzer können sich gegenseitig den Kontostand mitteilen. Der Service verwendet Callback statt ‚Voice over Internet Protocol‘ (VoIP) um den kostengünstigen Dial-Out/Dial-In für Telegram anzubieten. Es ist das erste Produkt von ‚120 Minutes‘, einer Entwicklergruppe aus Kanada und Lettland. „Der Callcoinbot erfüllt die Bedürfnisse der Menschen auf dem aktuellen Stand der Technologie-Entwicklung,“ sagte 120 Minutes CEO und Callcoin Gründer Dmitry Chuyenko. (Weiterlesen)

 

EZB: Strengere Regulierungen und weniger Anonymität

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Meinung zu digitalen Währungen wie Bitcoin bekannt gegeben. Das Ziel ist, das Finanzsystem vor Geldwäsche und Terrorfinanzierung zu schützen. Die EZB unterstützt dabei die Richtlinie der Abgeordneten, dass Börsen oder Wechselstuben für digitale Währungen eine Lizenz benötigen bzw. sich registrieren müssen. Auch Walletanbieter, die das Vermögen für Dritte halten, sind davon betroffen. (Weiterlesen)

 

Auf die Plätze, fertig, Fork: Segregated Witness bald verfügbar

SegWit, oder Segregated Witness, die innovative Skalierlösung der Bitcoin-Kernentwickler wird voraussichtlich am 15.November 2016 mit der Softwareversion Bitcoin Core 0.13.1 veröffentlicht. Der Bitcoin-Kernentwickler Peter Wuille hatte in der Bitcoin-Entwickler E-Mail-Liste angekündigt, dass der SegWit Vorschlag am 15. November mit 95 Prozent der Hashpower umgesetzt werden könnte. Solange diese hohe Summe erreicht wird, steht dem SegWit nichts mehr im Weg – allerdings hört sich das theoretisch immer leichter an. Die Praxis sieht dann doch etwas anders aus. (Weiterlesen)

 

Ubitquity kündigt ersten US Blockchain Immobilien Pilot an

Das Blockchain Real Estate Unternehmen (Immobilien-Unternehmen) Ubitquity hat sein erstes US-Pilot-Programm durch eine Partnerschaft mit dem Unternehmen „Priority Title & Escrow“ angekündigt. Der erste Vorstoß von Ubitquity seit seiner eingeschränkten Veröffentlichung im September soll, durch eine Software-as-a-Plattform unveränderliche Originaldokumente bereitstellen. Priority Title & Escrow arbeitet bereits mit Urkundeneigentum auf nationaler Ebene, als Teil der Arbeit als Full-Service-Titel Unternehmen. (Weiterlesen)

 

Auslandsüberweisungen mit Bitcoin haben sich fast verzehnfacht

Auslandsüberweisungen mit Bitcoin haben sich 2016 fast verzehnfacht. Während Bitcoin als globale Währung nach wie vor heftige Kritik erhält, bleibt Bitcoin eine der wenigen Währungen, die internationale Überweisungen und Transaktionen sicher und schnell ausführen kann. Die Fähigkeit von Bitcoin, sichere und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen zu verarbeiten, wurde oft unterschätzt. Mit der von Barry Silbert geführten Digital Currency Group’s (DCG), die in 18 Bitcoin-Börsen investierten, konnte die Bitcoin-Infrastruktur sich in den meisten Regionen rasant entwickeln. (Weiterlesen)

 

Image via pixabay, CC0;

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