Südafrikanische Reserve Bank sieht Potenzial in Bitcoin Wachstum

Reserve Bank erstellt Bitcoin „Grauzone“

Eine aktuelles Whitepaper der South African Reserve Bank erklärt, wie Bitcoin und Kryptowährungen nicht als gesetzliches Zahlungsmittel im Land betrachtet werden. Doch entgegen der landläufigen Meinung, bedeutet dies nicht, dass die Verwendung von Bitcoin in Südafrika illegal ist, da dies nur bedeutet dass Kryptowährungen nicht von einer Bank ausgestellt werden.
Aber das ist nicht der spannendste Teil in diesem Whitepaper. Es ist nämlich die Definition eines gesetzliches Zahlungsmittels, die im Gesetz einen Spielraum zur Akzeptanz zulässt. Dies würde in der Theorie bedeuten, dass ein Anbieter der bereit ist Bitcoin zu akzeptieren auch gesetzlich verpflichtet wäre Fiat Währung anzunehmen, um auch dem Verbraucher zu ermöglichen das gesetzliche Zahlungsmittel zu verwenden.
Obwohl dies nicht wirklich ungewöhnlich klingt, heißt es im White Paper auch, dass es „Potenzial für ein reales Wachstum von Bitcoin in seiner aktuellen Betriebsumgebung“ gibt. Dadurch scheint die South African Reserve Bank keine negative Einstellung gegenüber Bitcoin zu haben. Sie suchen nur einige Grundregeln zu etablieren und warnen Kunden, wie  diese damit umzugehen haben.

Was wirklich interessant ist, ist wie die South African Reserve Bank die Besteuerung von Bitcoin definiert:

„FinSurv wäre nicht in der Lage über den “ Flow “ von DCVCs [Kryptöwährungen] zu berichten, weil die Transaktionen nicht auf dem FinSurv Reporting System gemeldet werden. Daraus folgt, dass DCVCs bei der Einfuhr oder den Eingang der Exporterlöse  nicht erfasst werden könnten und als Folge FinSurv nicht in der Lage sei darüber Bericht zu erstatten.“

Es gibt zwei Folgen einer solche Aussage. Zunächst einmal gibt es keine Notwendigkeit für ausländische Zahlungen in Bitcoin oder einer anderen digitale Währung zu berichten, und zwar unabhängig davon, wie groß diese Beträge sind. Zweitens können Kryptowährungen auf der ganzen Welt für Geldüberweisungen verwendet werden, solange die jährlichen Summe pro Person nicht mehr als 4 Millionen Rand überschreitet (ca. 245.000€). Ganz Eine recht milde Haltung gegenüber Bitcoin gelinde gesagt.
Jedoch teilt die Reserve Bank auch mit, dass sie keine Aktivitäten überwachen oder regeln werden. Jeder ist frei in Bitcoin und Kryptowährungen zu investieren, aber es gibt keinen rechtlichen Schutz, wenn ein Unternehmen oder eine Einzelpersonen jemandem Geld stiehlt.

Englische Originalfassung

Image via flickr.com, Celso FLORES, CC

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