SegWit: Blocksize Erhöhung sorgt für Preisanstieg

Bitcoin Core Entwickler Peter Wuille hat einein Pull Request eingereicht und damit für positive Regungen in der Bitcoin Welt gesorgt. Segregated Witnesses, auch SegWit genannt, soll für eine Erhöhung der Blockgrößen sorgen.

SegWit: Mögliche Probleme bei der Umsetzung

Die Blocksizedebatte scheint fürs Erste geklärt zu sein, nachdem der Softfork SegWit für größere Blöcke sorgen soll bzw. wird. Bevor SegWit allerdings umgesetzt werden kann, müssen mehrere Szenarien eintreten. 95 Prozent der Bitcoin Miner und Pools müssen diese Änderung annehmen. Zudem müssen Bitcoins Wallets bzw. Bitcoin Walletanbieter die Software updaten, um die vollen Vorzüge von SegWit nutzen zu können.

Mehrere Probleme und Sorgen bestehen allerdings noch. SegWit befindet sich derzeit in der Testphase und wurde erst einen Monat lang auf dem TestNet getestet. SegWit muss erst auf dem MainNet reibungslos laufen, um die Wirkungen messen und von einem vollen Erfolg sprechen zu können.

Eine weiteres Problem ist, dass eine Einigkeit von über 95 Prozent erreicht werden muss. Dass die Bitcoin Core Entwickler SegWit befürworten ist nur allzu verständlich, da so die Kapazität erhöht werden kann, ohne dass ein HardFork dafür durchgeführt werden muss. Fraglich ist aber, wie sich die Bitcoin Classic Anhängerschaft und andere herausgebildete Lager entscheiden werden.

In der letzten Zeit haben sich etliche Meinungen bezüglich diverser Blockgrößen herausgebildet, was einer Einigung eigentlich entgegensteht. Dennoch haben alle Meinungen eins gemein: Die Blocksize muss erhöht werden. Derzeit unterstützt der Großteil der Miner und der Pools die „Ansicht“ von Bitcoin Core.

Ein weiterer Preisanstieg wohl zu erwarten

Alles in Allem ist SegWit ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung und es ist sehr wahrscheinlich, dass Segwit für den derzeitigen Bitcoinpreisanstieg zumindest mitverantwortlich ist. Falls die Bitcoin Miner diese Lösung annehmen ist ein weiterer Bitcoin Preisanstieg wohl zu erwarten.

Bild via pixabay, CC0; Englischer Bericht via 

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