Mt. Gox

Mt. Gox Insolvenzverwalter will Bitcoinadressen veröffentlichen

Das Mt. Gox Insolvenzverfahren, das derzeit stattfindet, bekommt eine Menge Aufmerksamkeit von Bitcoin-Enthusiasten und den Mainstream-Medien. Nun, da immer mehr Informationen bekannt werden, gibt es eine neue Frage zu beantworten: Sollten die Bitcoin-Adressen von Mt. Gox für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden? Einige Bitcoinmitglieder scheinen FÜR diesen Vorschlag zu sein, während andere sich fragen, was das bringen soll.

Bedenkt man, wie der Insolvenzverwalter die meisten der notwendigen Informationen über den Mt. Gox Fall zusammengetragen hat, scheint es sinnvoll zu sein, wenn alle Bitcoinadressen der Börse veröffentlicht werden. Schließlich gibt es viele Leute, die wissen möchten, was mit den großen Mengen an Bitcoins der Börse passiert ist. Alle Insolvenzberichte erwähnen, wie der ehemalige Mt. Gox CEO, Mark Karpeles behauptet, dass ein Hacker die meisten Gelder gestohlen hat. Wie sich allerdings später herausstellte, entwendete Mark Karpeles die Mittel selbst. Jedoch ist die Menge der Bitcoins, die bis heute gefunden wurden, nichts im Vergleich zu der Menge die gestohlen wurde.

Mt. Gox Bitcoinadressen veröffentlichen?

Auch wenn die Strafverfolgungsbehörden hart daran arbeiten, alle fehlenden Bitcoins zu finden, wissen Bitcoincommunitymitglieder auch einiges über das Verfolgen von Geldern auf der Blockchain. Darüber hinaus hat sich bereits der Insolvenzverwalter dafür ausgesprochen, eine komplette Liste von Bitcoinadressen der Bitcoinbörse Mt. Gox zu veröffentlichen. Eine „crowsourced“ Ermittlung, was mit den Bitcoins genau passiert ist, wäre irgendwie interessant, obwohl nicht jeder diesen Vorschlag für gut befindet. Laut einem Thread auf Reddit möchten viele Leute diese privaten Informationen aus Datenschutzgründen geheim halten. Ebenso interessant ist es zu erfahren, wie wenige Menschen die Bitcoinadressen aus anderen Gründen geheim halten wollen.

Insgesamt sind über 80% der Leute, die in diesem Redditthread haben, FÜR die Veröffentlichung der Mt. Gox Adressen – eine durchaus erhebliche Zahl. Es bleibt abzuwarten, ob es gut wäre die Liste zu veröffentlichen. Zumindestens würde es etwas Licht in die ganze Situation bringen.

 

Quellen:

Originalfassung von bitcoinist.net

Image via flickr.con, Simon Cunningham, CC

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